Ein Packesel im Interview

Mein Arbeitgeber, genauer gesagt unsere Marketingabteilung, hat vor einiger Zeit eine Interviewreihe mit den oberen Management-Ebenen gestartet, bei der es um die Frage „Was ist in deiner Tasche und was ist auf deinem Smartphone?“ geht.
Da ich sicher nicht so bald auf der dafür nötigen Hierarchieebene ankomme, aber das Konzept so gut finde, bilde ich das einfach mal hier nach.
Außerdem bedient es wunderbar meinen momentanen Geltungsdrang… Wenn du unterwegs bist, würdest du dich als minimalistischen Packer bezeichnen?
Ganz sicher nicht! Ich packe IMMER zu viel ein, sei es die Tasche für das Daily Business oder auch der Koffer für Übernachtungen. Mehr als genug USB-Kabel für eine halbe Kompanie und immer eine Garnitur Kleidung mehr als für die Anzahl Übernachtungen nötig. Es könnte ja mal was davon kaputtgehen.

Wie lässt dich dein Packstil am besten beschreiben?
Wie gesagt, übervollständig. In der Laptoptasche hat alles seinen festen Platz und im Koffer sieht es ähnlich aus. Einzelne Unterfächer für die verschiedenen Stücke wären eigentlich mein Traum. Das kommt vielleicht von meiner Zeit bei der Bundeswehr. Da hatte im Spind auch alles seinen festen Platz, damit man auch im Dunkeln nicht lange suchen musste und sofort alles zur Hand hatte.

Ohne was verlässt du unter gar keinen Umständen das Haus?
Schlüssel, Portemonnaie und Smartphone.

Was ist das wichtigste Etwas in deiner Tasche?
In meiner Laptoptasche… Wahrscheinlich das Ladegerät für mein privates Smartphone. Ohne den Backstein würde ich zwar auch zurechtkommen, aber mit ist es in unbekannten Städten schlicht einfacher.

Was ist das überraschendste, das du ständig mit dir herumträgst?
Ein USB-Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto… IMMER!
Warum der nicht im Auto liegt, kann ich gar nicht wirklich sagen. Ich glaube, damit ich bei spontanen längeren Autofahrten (auf Dienstreisen) nicht irgendwann auf dem Trockenen sitze.

Gibt es etwas, von dem du denkst, dass es jeder ständig dabei haben sollte?
Ja, was ich leider bisher nicht umsetze: Ein kleines Erste-Hilfe-Set.

Was sind im Moment deine 3 Lieblingslieder?
Ach herrje… Mich auf 3 festzulegen wird schwer.
Disturbed – The Sound of Silence
Lindsey Stirling – Roundtable Rival
League of Legends – Get Jinxed

Was ist deine liebste App?
Der Browser, am liebsten Chrome. So ziemlich alles, was ich benutze, hat auch eine Mobilversion der Website. Wenn ich also gar nicht weiter weiß, geht der Browser immer.

Was ist dein liebstes elektronisches Gerät?
Kommt drauf an, worunter ich wählen müsste. Wenn es hart auf hart kommt, könnte ich am wenigstens auf einen PC oder Laptop verzichten.

Welche 3 – 5 Apps benutzt du am meisten?
1. Whatsapp
2. Twitter
3. Notizen
4. Browser / Chrome
5. Kamera (sowohl für schnelle Schnappschüsse als auch als Notizzettel)

Wenn du nur eine App auf deinem Telefon haben könntest, welche wäre es?
Der RDP-Client zusammen mit der nativen VPN-Funktion und Wake-on-LAN auf meinem PC zuhause.

Hat dein Arbeitgeber eigene Apps? Wenn ja, was ist deine liebste?
Ja, hat er. Ich benutze sie aber kaum. Wenn doch, ist es wohl die Zeiterfassung.

Hast du irgendwelche merkwürdigen Ticks bezüglich deines Smartphones?
Außer ständigem Mitnehmen? Regelmäßige Reinigung, würde ich sagen. Jedes Wochenende wird das Ding wieder auf Hochglanz poliert.
Ich betrachte mein Smartphone als Arbeitsgerät, das gepflegt werden muss.
Dazu wird dann auch noch regelmäßig der Speicher aufgeräumt.

Bevorzugst du Text- oder Sprachnachrichten, wenn Leute versuchen, dich zu erreichen?
Text, auf alle Fälle!
Woher soll mein Gegenüber wissen, was ich grade mache? Schließlich gibt es Gelegenheiten, bei denen man auch mal schlicht keine Gespräche annehmen kann. Oder telefoniert ihr beruflich auf der Toilette?

Wie hältst du deinen Homescreen aufgeräumt?
Thematische Ordner und keine Widgets

Benutzt du dein Telefon, um Musik zu hören?
Gelegentlich, auch wenn ich mir den knappen Speicher nicht so gerne mit MP3s vollschreibe.

Noch irgendwas, was du über dein Smartphone erzählen willst?
Never settle!
Wer es kennt, wird mich verstehen…


Das war es dann auch schon, ihr seid von meinem Egotrip erlöst.

Wenn ihr Lust drauf habt, macht das ganze doch mal nach. Wenn ihr selbst blogt, gerne da und mit Link in den Kommentaren oder auch direkt komplett als Kommentar.

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