Was muss unbedingt mit? Teil 01 – Mehrfachsteckdose

Dienstreisen bieten, egal wie lang sie gehen, mehr als genug Potential für Verbesserungen und leider auch nahezu katastrophale Fehlschläge. Das reicht vom einfachen Vergessen von Sachen bis hin zur spontanen Frage, wo man die Nacht verbringen soll.
Diese Reihe widmet sich den Dingen, die man gerne mal übersieht oder die einem das Leben on Tour angenehmer und leichter machen.

Auch wenn es merkwürdig erscheinen mag, eine Mehrfachsteckdose mit auf eine Dienstreise zu nehmen, hat es seinen Sinn. Das Verhältnis zwischen Hotels mit guter Anzahl Steckdosen im Zimmer und denen mit ein oder zwei hält sich ziemlich die Waage. Ich selbst habe sogar schon im gleichen Hotel in unterschiedlichen Zimmern gravierende Unterschiede bemerkt. Und grade in der heutigen Zeit, wo neben dem beruflich genutzten Laptop oftmals auch noch private Geräte mit dabei sind, wird die Stromversorgung dann schon mal gerne etwas tricky.

Abhilfe gibt es in verschiedenen Formen.

  • Die klassische Mehrfachsteckdose mit Kabel und drei SchuKos (Schutzkontakt-Steckdosen)
  • Ein kompakter Aufsatz, der die normale runde SchuKo um zwei flache Eurostecker ergänzt
  • Eine möglichst große Powerbank, die man an einer der wenigen Steckdosen laden und dann für die Versorgung der restlichen Geräte nutzen kann

Alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, wie bei so vielem im Leben.

Die Klassische bietet den meisten genug Steckplätze und hat den Vorteil des Kabels und der dadurch erhöhten Flexibilität bei der Positionierung. Nachteil ist der Platzbedarf im Gepäck.

Die kleinere Option dazu mit dem einfachen Aufsatz erfordert ausreichend Ablagefläche direkt an der Steckdose, spart dafür aber Platz im Gepäck. Ein SchuKo und zwei Eurostecker sind in der Regel auch gut ausreichend, wenn man nicht grade einen Backstein als Netzteil für Smartphone und/ oder Tablet hat.

Beide dieser Varianten sind vom Gewicht her noch recht überschaubar, wobei der kleine Aufsatz hier noch etwas leichter ist.

Im Gegensatz dazu wiegt eine große Powerbank   schon einiges. Ihr Vorteil ist, dass sie außer den meisten Mobilgeräten auch manche Laptops aufladen kann und man nur noch das Netzteil für den mobilen Energiespeicher mitnehmen muss. Die größten Nachteile neben dem Gewicht sind die begrenzte Kapazität und das Fehlen von „Passthrough“, also dem Aufladen von Powerbank und dahinter angeschlossenen Geräten gleichzeitig. Ganz ohne Netzteil und Koordination geht es dann eben doch nicht.

Aufgrund meiner Reisesituation (in der Regel 2 Nächte pro Woche, gelegentlich auch mal 4) bevorzuge ich momentan den Aufsatz auf die normale Steckdose. Zusätzlich habe ich auch noch eine Powerbank mit fast 27.000 mAh dabei, die bevorzugt zum Einsatz kommt. Der Aufsatz dient mir dann zum Laden der Bank und des Laptops gleichzeitig, wenn mal beides hungrig sein sollte. Und da mein Laptop sich leider nicht über die Powerbank laden lässt, muss ich eh das Netzteil dafür mitnehmen.

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